Brennpunkte

Madeira: Mindestens 25 Tote nach Unwettern

Funchal (dpa) - Auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira sind bei schweren Unwettern mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 60 weitere seien verletzt worden, teilte die Regionalregierung am Samstagabend in der Hauptstadt Funchal mit.

In örtlichen Medien war sogar von 32 Toten die Rede. Mehrere Menschen würden vermisst. Stundenlanger Regen hatten auf der bei Touristen beliebten Atlantik-Insel zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen geführt.

Die Wassermassen spülten Autos ins Meer, zerstörten mehrere Brücken und rissen Bäume um. In einigen Gegenden fiel der Strom aus, wie es weiter hieß. Die Sturmböen erreichten mancherorts Geschwindigkeiten von 100 Stundenkilometern.

Der Flughafen musste geschlossen werden. Auch zahlreiche Straßen waren unpassierbar. Der Zivilschutz rief die Einwohner auf, ihre Häuser nicht zu verlassen. Mehrere Ortschaften seien von der Außenwelt abgeschnitten.

Der portugiesische Ministerpräsident José Sócrates äußerte sich «zutiefst bestürzt» über die Todesopfer und die Verwüstungen. Sobald es das Wetter zulasse, werde er nach Madeira reisen und sich selbst ein Bild von der Lage machen.

Madeira ist mit etwa 265 000 Einwohnern die größte Insel des gleichnamigen Archipels. Zu diesem gehören noch die kleine Insel Porto Santo sowie zwei unbewohnte Inselgruppen.

zurück
Druckversion
Artikel mailen
Ein Service von
Angebote und Prospekte in Böblingen von kaufDA.de

Folgen Sie uns
Lokalwetter

wolkig
-10 ° C


»mehr Wetter
Video-Clips Top3
Süße Attacke: Guttenberg kriegt Torte ins Gesicht
»Video ansehen

Elefant schlägt nervigen Touristen nieder
»Video ansehen

Sensationell: NASA zeigt Rückseite des Mondes
»Video ansehen


» Alle Videos anzeigen
Kinonews

»Kinotrailer
Börse
DAX
DAX 6.784,50 +1,94%
TecDAX 772,00 +1,43%
EUR/USD 1,3155 +0,07%

Quelle: Deutsche Bank / Realtime Indikation